Ohrbooten bauen auf Bass Station
07 06 2011
„Deutsche Texte mit Aussage und hemmungsloses Kombinieren musikalischer Genres“ oder kurz: „GypHop“ – so nennt Tastenmann Noodt das, was er in den vergangenen Jahren auf zahlreichen Konzerten und drei Alben mit den „Ohrbooten“ musikalisch unter Publikum brachte – und das sehr erfolgreich: Immerhin schafften sie es mit zwei ihrer bislang drei Alben (zuletzt: „Gyp Hop“) in die deutschen Album-Charts.
Bei den Instrumenten bevorzugt er „alles, was Tasten hat, am liebsten Rhodes oder Piano. Und E-Bass find ich auch tierisch.“ Bereits seit einer halben Ewigkeit hat er außerdem mehr oder minder ständig die BassStation im Gepäck, das kleine, ultra-portable Keyboard, das Novation 1993 mit riesigem Erfolg herausbrachte und das inzwischen als echter Klassiker gilt. Die erste Begegnung mit der BassStation vor rund zehn Jahren habe er geradezu als „Offenbarung“ empfunden, erinnert sich Noodt: „So klein und doch so mächtig! Seitdem begleitet sie mich auf jede Tour und musste auch auf der Straße schon so einiges mitmachen. Aber sie ist hart im Nehmen und kann auch gut austeilen. Auf kleinstem Raum findet man einen vollwertigen subtraktiven Synthesizer, der total fett klingt, alle Parameter im direkten Zugriff hat und ohne Display auskommt. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und man findet auch nach Jahren noch neue Sounds.“ Als „super Feature“ empfindet er außerdem die Möglichkeit, sich die BassStation umhängen zu können und sie so überall dabeizuhaben: „Auf der Bühne oder auf der Straße macht mich das mobil, wonach man sich als Keyboarder ja immer sehnt.“
„Die BassStation ist hart im Nehmen und kann auch gut austeilen“
Optimal also, um immer und überall Musik zu machen – und genau das ist Noodts Empfehlung an alle, die ihre Musik nach vorne bringen wollen: „Viel live spielen, egal wo: auf der Bühne, auf der Straße, im Altersheim oder im Jugendclub – alles hilft dabei, seine eigene musikalische Identität zu finden. Viel hängt auch von den richtigen Weggefährten ab, denn wirklich Spaß macht es erst, wenn man mit Leuten spielt, die man schätzt und respektiert.“
Die BassStation ist übrigens heute noch immer erhältlich, zwar nicht mehr als Hardware, dafür aber in preiswerter Software-Form und natürlich mit dem gleichen druckvollen Klang, wie das Original.

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