Orbital vertrauen bei Reunion auf Novation
19-08-2009
Ein fantastischer Auftritt auf dem Big Chill Festival brachte die Elektro-Pioniere dieses Jahr wieder gemeinsam auf die Bühne. Damit bei ihrem Comeback auch alles glatt lief, hatte das Duo Controller von Novation im Gepäck …
In den letzten 20 Jahren hatte Orbital weltweit einen großen Einfluss auf Dance-Musik. Die Brüder Phil und Paul Hartnoll haben mit ihrer Mischung aus Beats und Melodien Tausende von Fans gewonnen und ihre Live-Acts sind mittlerweile legendär. Nach einer mehrjährigen Auszeit lieferten sie auf dem Big Chill Festival eine beeindruckende Vorstellung ab. Die beiden Brüder haben jetzt ihr Bühnen-Setup neu gestaltet: Controller von Novation, Jazzmutant Lemurs und Ableton Live unterstützen das Duo bei der einfachen und intelligenten Steuerung ihres Setups.
„Das Big Chill-Festival war großartig“, erzählt Paul Hartnoll. „Das war der Auftritt, der uns wieder zusammen gebracht hat. Und der Gig hat uns nicht enttäuscht – es hat sich absolut gelohnt. Ich habe mich immer noch nicht ganz vom Kater danach erholt!“
„Ich habe Monate mit Programmieren verbracht, damit wir ein echtes, unbegrenztes Erlebnis auf der Bühne haben“, verrät er. „ Ich finde es toll, mit den Arrangements zu jammen und der Menge einzuheizen. Das Set neigt dazu eine Art Stille Post- Effekt zu haben und entwickelt sich mit der Zeit, wenn wir, in dem was wir tun, sicherer werden oder es uns langweilt– wir ändern es und probieren Sachen aus, um zu sehen wo es hin geht. Jeder Auftritt sollte genau auf die Menge zugeschnitten sein und zur Stimmung des Abends passen – das ist jedenfalls die Idee!“
Im Herzen des Bühnen Setups stehen eine Reihe von Novation SL MkII Controllern. Die Controller sind das neueste Novation Equipment der beiden Musiker, die schon lange auf die Ausrüstung und Technik von Novation setzten.
„Uns gefällt das Aussehen und das Layout vom SLs, gerade live ist das sehr wichtig“, erklärt Paul Hartnoll. „Auf Tour haben wir immer schon Novation Ausrüstung benutzt: Von der original BassStation über die DrumStation – die wir übrigens immer noch dabei haben, falls der TR-909 oder 808 ausfallen – bis zum SupaNova, der seit vielen Jahren einer von unseren Haupt-Synthesizern ist.“
„Den SL benutzen wir als zentralen Hardware-Controller“, so Hartnoll weiter. „ Mit dem Jazzmutant Lemur setzen wir Clips in Ableton Live ein aber noch lieber nutzen wir den SL MkII, um in Echtzeit Samples und Filter Manipulation zu erzeugen. Ich habe Tasten, die extreme Effekt-Settings hervorbringen zum Beispiel bei Lives Beat Repeat oder welche für Filter On/Offs mit Cut-off und Resonanz darüber für schnellen Zugang. Das Gefühl des SL MkII für Filter-Sweeps und Effekt-Manipulation ist einfach unschlagbar. Ich liebe den Modulation-Joystick, den ich einsetzte, um den Start eines Samples bei getriggerten Vocal-Samples zu kontrollieren. Toll ist auch, dass der SL ein Paar Up-/ Down-Regler für das Tempo hat.“
„Ich glaube, der SL geht einfach ein bisschen tiefer als andere Controller“, so der Musiker. „Ich mag seine offensichtliche Einfachheit mit versteckter Tiefe, wenn Du sie brauchst. Sie sind solider Teil der Live-Steuerung, die ein Touch-Screen einfach nicht bieten kann.“
Anscheinend war das Big Chill Festival für die Brüder der Auftakt für einen musikalischen Sommer und einen vollen Terminkalender: „Wir haben eine kleine Tour in Großbritannien und ein paar Festivals im Sommer geplant“, erzählt Paul Hartnoll. „ Während wir unterwegs sind, arbeite ich außerdem an einem Album mit Lianne Hall, die auch meinem Solo Album „The Ideal Condition“ gesungen hat.“
